Nachdem das
Original der ungarischen Kakaoschnecken à la
Anikó gemeistert ist, werde ich übermütig und kippe meine grüne Lieblingsdroge in den Teig: Matchapulver.
War eine grandiose Idee. Stückweise eingefroren hat man zum Sonntagnachmittags-(Grippe)-
Süß immer eine grüne Dosis Hefefluffi zu seinem heißen Tee. Wer genauso süchtig nach dem grünen Gold ist und noch mehr Matcha-Kram sucht:
Hamwer! Und wem das grüne Zeug wurscht ist, der soll doch bitte zumindest die normalen Kakaoschnecken backen. Wirklich!
Ungarische Kakaoschnecken mit Matcha
für den Teig:
500 g Mehl
50 g weiche Butter
1 Pck. Trockenhefe
300 ml Milch
1 Eigelb
4 TL Zucker
1 EL Matcha-Pulver
1 Prise Salz
für die Füllung:
3 EL Zucker
4 TL Kakaopulver
zum Fertigbacken:
150 ml Milch
50 g Butter
Die Küchenmaschine aus den Teigzutaten einen elastischen Hefeteig kneten lassen. (Bosch, Stufe 2, 10 Minuten)
Auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. (Spülmaschine: 30 Minuten)
Den Teig auf etwa 40 cm x 50 cm ausrollen, die Füllungszutaten vermischen und gleichmäßig auf den Teig verteilen. Von der längeren Seite her aufrollen und in 3 cm dicke Schnecken schneiden. (2 Finger breit)
Ofen auf 175°C aufheizen.
Eine Bratreine (25 cm x 40 cm x 6 cm) mit Backpapier auslegen, die Schnecken hineinlegen, dürfen ruhig etwas kuscheln. Wieder auf die doppelte Größe aufgehen lassen. (Spülmaschine: 30 Minuten)
Die Schnecken im heißen Ofen backen. Derweil die Butter schmelzen und mit der Milch mischen. Nach 15 Minuten die Schnecken herausholen und mit der Milchmischung begießen, dann nochmals 15 Minuten backen.
Ultra-Pro-Tipp: Einzeln einfrieren und 30 Sekunden auf voller Stufe in die Mikrowelle, quer aufschneiden, ein Stück Butter zwischen die Hälften legen, die Schnecke wieder zuklappen und nochmal 30 Sekunden in die Mikrowelle. Göttlich.