
Diese sehr, sehr leckeren Zitronenstängli gabs schon vor einiger Zeit in der Kyche. Sie sind eigentlich schnell gemacht, der Teig ist unkompliziert, das Ergebnis macht optisch halbwegs was her und überhaupt, mit Zitronenzuckerguss macht man selten was falsch.
Das Originalrezept samt schöner Geschichte dazu ist von
Rebeccalecka,
die momentan leider in krankheitsbedingter Blogpause ist. Die Version mit Dinkel habe ich mir dann bei
dies und das und süße sachen abgekuckt, da ist das Mehl-Fett-Verhältnis etwas ausgewogener, dafür werden die Stangen nicht so blättrig wie im Original. Natürlich kann man auch einfach normales 405er Weizenmehl benutzen, ich fand das nussige Dinkelmehl allerdings sehr lecker!
Für ein Blech voll:
Teig:
250 g Magerquark
250 g Butter
500 g Dinkelmehl Typ 630 (im Original: 250 g Weizenmehl)
Guss:
1 Zitrone, Saft und Zeste
200 g Puderzucker

Die Teigzutaten zu einer glatten Kugel kneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Nochmals kneten, ausrollen, übereinanderschlagen und wieder in den Kühlschrank geben.
Ofen auf 180°C vorheizen.
Den Teig zu einem Rechteck ca. 40 x 30 cm ausrollen und übereinander schlagen, wie Blätter- oder Plunderteig. Diesen Vorgang zweimal wiederholen.
Den Teig auf 30x40 cm ausrollen und auf 40 cm lange Streifen ausradeln oder schneiden. Mit jeweils einem Streifen eine Kordel formen. (Siehe Bild.)
Die Zitronenkordeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und etwa 20 Minuten goldbraun backen. Währenddessen einen Zuckerguss herstellen.
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dabei großzügig mit Zitronenzuckerguss bestreichen. (Nicht vergessen, im Teig ist kein Zucker.)
