
Mutterns Plätzchen, Bild vom Vorjahr. Dieses Jahr wurde noch nichts gebacken, mal sehen ob wir das die ganze Adventszeit durchstehen. ;) Letztes Jahr gab es schon eher begrenzte Vielfalt, nicht wie heuer bei
Petra. Petras Post, die darin abgebildeten Quittenringe und meine Erinnerung an die wirklich göttlichen Grazer Stangen aus dem gleichen uralten Essen und Trinken wie die Quittenringe haben mich dann doch zu diesem Eintrag hier bewogen. Von 12 Uhr im Uhrzeigersinn: Quittenringe, Kosakenzipfel (Neuzugang, nicht wirklich wiederholungspflichtig, da hilft auch Loriot nicht), Omas Heinerle, Pflaumen-Mohn-Plätzchen (angenehm herb), in der Mitte Grazer Stangen.
Das Rezept für die Grazer Stangen und Pflaumen-Mohn-Plätzchen finden sich nach dem Klick, die Kosakenzipfel (auch aus einem e&t der Spätneunziger) sind eigentlich nur fettig-bröselig-süß, Rezept kann bei Bedarf nachgereicht werden. Die
Quittenringe hat Petra schon verbloggt. Und Omas Heinerle haben bei Gelegenheit einen eigenen Eintrag verdient.
Grazer Stangen (80-90 Stück)
Teig:
100 g Butter
120 g Zucker
7 Eigelb (Gr. L)
1 Zitrone, Schale und Saft
1 Päckchen Vanillezucker
180 g Mehl
Fett und Mehl fürs Blech
Füllung:
7 Eiweiß (Gr. L)
280 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
280 g Haselnüsse; gemahlen
50g bittere Schokolade, gerieben
3 EL Aprikosenkonfitüre, mehr nach Bedarf
4 EL Aprikosenlikör (oder Aprikosensirup)
Bis auf das Mehl alle Teigzutaten 10 Minuten zu einem flaumigen (schaumigen) Teig verrühren. Das Mehl unterrühren. Teig auf ein gefettetes, bemehltes Blech streichen, im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 16 Minuten backen.
Inzwischen Eiweiß, Zucker und Vanillezucker im warmen Wasserbad zu einer Baisermasse aufschlagen. Nüsse und Schokolade mischen und vorsichtig unterheben. Konfitüre und Likör mischen und auf den vorgebackenen Teig streichen. Dann die Baisermasse daraufstreichen, noch einmal 15 bis 18 Minuten backen. Erkalten lassen, in 6x2 cm lange Stangen schneiden.
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Pflaumen-Mohn-Plätzchen (60 Stück)
Teig:
300 g Mehl
100 g Puderzucker
100 g Butter, weich
1 Prise Salz
1 Ei (Gr. M)
80 g Mohnback, Fertigprodukt
Füllung:
80 ml Milch
60 g Mohn (frisch gemahlen)
20 g Zucker
100 g Pflaumenmus
1/2 TL Zimt
2 EL brauner Rum (54%)
20 g Haselnüsse, gemahlen
Außerdem:
Mehl zum Bearbeiten
Puderzucker zum Bestäuben
Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben. Butter, 1 Prise Salz, Ei und Mohnback dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie gewickelt 2 Stunden kalt stellen.
Milch mit Mohn und Zucker aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen. Pflaumenmus, Zimt, Rum und Nüsse einrühren. Unter Rühren einmal gut durchkochen lassen, dann abkühlen lassen.
Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 3-4 mm dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (5 cm) Plätzchen ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen mit einem kleinen, runden Ausstecher (2,5 cm) in der Mitte ausstechen. Die Plätzchen auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen auf der 2. Einschubleiste von unten in ca. 10 Minuten bei 170 Grad hellbraun backen (Gas 1-2, Umluft 8-10 Minuten). Auf den Blechen auskühlen lassen.
Die Plätzchen dünn mit der Füllung bestreichen. Die Plätzchenringe mit Puderzucker bestreuen und auf die bestrichenen Plätzchen drücken
[Quelle beider Rezepte: essen & trinken 11/96]